Das ist zum einen der Titel eines Spielfilms aus dem Jahre 1953, zum anderen ist es der spontane Gedanke, wenn man 100 Jahre an Schweizer Aktienrenditen auswertet. Die realen Aktienrenditen, also nach Abzug der Inflation, dürften für den Vergleich mit der Gegenwart treffend sein, da aktuell die Inflation in der Schweiz nahezu inexistent ist.
Exakt ein Drittel der Jahre brachte negative Renditen. Teils gab es auch eine Abfolge von mehreren Jahren mit negativen Aktienrenditen. Mit Verlusten über mehrere Jahre von über einem Viertel bis fast zur Hälfte des Wertes braucht der Aktieninvestor wahrlich starke Nerven – respektive in Vorfeld eine gute Beratung und Planung, damit nur die langfristig investierbaren Mittel in Aktien gebunden werden.
Anzahl negativer Jahre in Folge
Wie oft tritt dies in 100 Jahren auf?
Rückschlag im Durchschnitt
1
11-mal
-12%
2
7-mal
-28%
3
1-mal
-31%
4
0-mal
---
5
1-mal
-48%
Kommen wir nun zum Lohn dieser Strapazen. Schon der legendäre Investor André Kostolany meinte: "An der Börse gibt’s nur Schmerzensgeld – erst kommen die Schmerzen, dann das Geld". Wie recht er hat! Trotz all dieser Krisen, teilweise von historischer Grösse, betrug die reale Rendite von Aktien pro Jahr 5.7%. Das bedeutet, dass sich – wenn man investiert bleibt – der Startbetrag nach 12.5 Jahren verdoppelt und nach 25 Jahren vervierfacht! Es lohnt sich also definitiv, die Angst mit Verstand und Disziplin zu bändigen.